Ist das Dach noch sicher und wetterfest?
Eine wichtige Frage für alle Hausbesitzer, denn kein anderes Bauteil des Hauses wird so stark beansprucht: Zwischen hochsommerlicher Hitze und eisigen Frostnächsten kann der Temperaturunterschied schon mal bis zu 60 Grad Celsius betragen. Dazu noch Stürme, die mit ungeheurer Kraft an den einzelnen Teilen der Dacheindeckung ziehen: Das alles kann zu Schäden an Dächern führen, die oft erst einmal unbemerkt bleiben. Im schlimmsten Fall lösen sich beim nächsten Sturm Ziegel, Dachsteine oder Schiefer vom Dach. Und was viele nicht wissen: Eigentümer von Gebäuden haften für Schäden, die Passanten oder parkenden Fahrzeugen durch herunterfallende Bauteile zugefügt werden. Und: Versicherungen übernehmen die Schäden nur, wenn eine regelmäßige Dachwartung durch einen Fachbetrieb belegt werden kann. „Die Rechtsprechung hat in vielen Urteilen bestätigt, dass der Versicherungsschutz teilweise oder sogar ganz erlöschen kann. In Extremfällen, zum Beispiel, wenn Personen durch herabfallende Dachteile verletzt oder gar getötet werden, kann diese Rechtslage den wirtschaftlichen Ruin des Hausbesitzers bedeuten“, erklärt Hartmut Schad, Geschäftsführer der Dachdeckerinnung Stuttgart.
Dächer rechtzeitig checken lassen
Die Dachdeckerinnung Stuttgart rät daher Hausbesitzern und Hausverwaltungen, nach dem Winter das Dach und seine Bauteile überprüfen zu lassen. Nur so können mögliche Schäden rechtzeitig behoben werden, bevor der nächste Sturm einen Angriffspunkt findet oder Regenwasser sich einen Weg durchs Dach in die Dämmschicht bahnt. Im Rahmen eines Dach-Checks wird das gesamte Dach einer gründlichen Sichtprüfung unterzogen. Dabei können erfahrene Dachdecker-Innungsbetriebe Schwachstellen bereits durch eine erste Inaugenscheinnahme erkennen. So werden zum Beispiel alle funktionswichtigen Einbauelemente auf mögliche Undichtigkeiten überprüft, die Verklammerungen und Befestigungen der Dachziegel kontrolliert sowie Dachdurchdringungen bei Satellitenschüsseln, Lüftungen und Dachfenster begutachtet. Angeschaut werden auch Schneefanggitter und Solaranlagen. Zum Schluss wird ein umfassendes Dach-Check-Protokoll als Inspektionsnachweis erstellt, das im Falle eines Versicherungsschadens als Vorlage beim Gebäudeversicherer dient. Damit sind Hauseigentümer auf der sicheren Seite. Sollten Schäden gefunden werden, wird der Kunde umfassend informiert und beraten.
Jetzt auch PV-Anlagen checken lassen
PV-Anlagen sind vielerorts bereits ein fester Bestandteil auf unseren Dächern. Dies berücksichtigt auch der Dachdeckerbetrieb und prüft dabei beispielsweise, ob die Module noch sicher befestigt sind und es keine Beschädigungen an der Unterkonstruktion des Dachs gibt. Übrigens: leichte Verschmutzungen oder eine dünne Schneedecke beeinträchtigen die Effizienz einer PV-Anlage nicht. Selbst bei einer geschlossenen Schneedecke arbeitet eine Solaranlage weiter. Nur bei sehr großen Schneelasten besteht Handlungsbedarf. Auch hier rät die Dachdeckerinnung Stuttgart, sich an qualifizierte Dachdeckerinnungsbetriebe zu wenden. Da bereits die fachgerechte Montage von Solaranlagen auf dem Dach entscheidend für Wirkungsgrad und Haltbarkeit ist, sollte auch diese ausschließlich von Dachdecker-Fachbetrieben durchgeführt werden. Innungsbetriebe des Dachdeckerinnung Stuttgart sind auf der Webseite zu finden: www.dachdeckerinnung-stuttgart.de